Kaliumiodid CAS#7681-11-0

Kaliumiodid CAS#7681-11-0

Ausgezeichnete Löslichkeit und Fähigkeit zur Iodkomplexbildung: Sehr gut löslich in Wasser und verschiedenen organischen Lösungsmitteln sowie in der Lage, Iod zu lösen und Triiodid (I₃⁻) zu bilden, wodurch es für analytische und chemische Anwendungen wertvoll ist.


Wirksame Iodquelle zur Ergänzung: Weit verbreitet als nicht radioaktive Iodquelle in jodiertem Speisesalz, um Kropf und anderen Iodmangelstörungen vorzubeugen.


Schützende Unterstützung der Schilddrüse: Kann die Aufnahme von radioaktivem Iod (I-131) durch die Schilddrüse blockieren und bietet dadurch Schutzvorteile bei Strahlenexposition.


Funktionelle biologische Aktivität: Wirkt als Hydroxylradikalfänger und Expektorans und trägt damit zu seiner pharmazeutischen und therapeutischen Relevanz bei.

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Produktbeschreibung

Produktbeschreibung von Kaliumiodid CAS#7681-11-0

Kaliumiodid liegt als weiße Kristalle, Granulat oder Pulver mit einem stark bitter-salzigen Geschmack vor. Unter starkem Licht färbt es sich aufgrund photochemischer Zersetzung unter Freisetzung von Spuren freien Iods allmählich gelb. Es ist leicht löslich in Wasser, Alkohol, Aceton und Glycerin sowie geringfügig löslich in Ether und Ammoniak.

Es wird durch Reaktion von Iod mit heißer Kaliumhydroxidlösung hergestellt und anschließend durch fraktionierte Kristallisation vom Iodat getrennt. Seine wässrige Lösung kann Iod lösen und braune Triiodid-Ionen (I3−) bilden.
Es wird häufig als analytisches Reagenz und in der Fotografie verwendet und außerdem Speisesalz zugesetzt, um Kropf und anderen durch Iodmangel bedingten Erkrankungen vorzubeugen.


Produktanwendung von Kaliumiodid CAS#7681-11-0

Kaliumiodid wurde zunächst als Haupthalogenid in Talbots Kalotypie-Verfahren verwendet und später in Albumin-auf-Glas- und Nasskollodium-Techniken eingesetzt. Es fungiert auch als sekundäres Halogenid in Silberbromid-Gelatineemulsionen. Darüber hinaus wird es in Tierfutter, bei der katalytischen Herstellung, in Fotochemikalien und im Sanitärbereich eingesetzt.

Industriell wird es durch die Reaktion von Kaliumhydroxid mit Iod hergestellt, gefolgt von einer Wasserrekristallisation zur Reinigung.

Produktinformationen

Parameter


Schmelzpunkt681 °C (Lit.)
Siedepunkt184 °C(Lit.)
Schüttdichte1500kg/m3
Dichte1.7 g/cm3
Dampfdichte9 (gegen Luft)
Dampfdruck0.31 mm Hg ( 25 °C)
Brechungsindex1.677
Fp1330°C
Lagertemperatur.2-8°C
LöslichkeitH2O: 1 M bei 20 °C, klar, farblos
pka0.06[bei 20 ℃]
FormPartikel (rund)
FarbeGelb
Spezifische Dichte3.13
Geruchgeruchlos
PH6.0-9.0 (25℃, 1M in H2O)
FlammenfarbeViolett oder hellviolett
biologische QuelleKaninchen
Wasserlöslichkeit1.43 kg/L
EmpfindlichHygroskopisch
Merck147643
ExpositionsgrenzwerteACGIH: TWA 0.01 ppm
Dielektrizitätskonstante5.12
BCS-Klasse1
Stabilität:Stabil. Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Unverträglich mit starken Reduktionsmitteln, starken Säuren, Stahl, Aluminium, Alkalimetallen, Messing, Magnesium, Zink, Cadmium, Kupfer, Zinn, Nickel und deren Legierungen.
Funktionen kosmetischer InhaltsstoffeANTIMICROBIAL
InChIKeyNLKNQRATVPKPDG-UHFFFAOYSA-M
LogP-0.958 bei 25℃
CAS-Datenbank-Referenz7681-11-0(CAS-Datenbankreferenz)
NIST Chemistry ReferenceKaliumiodid(7681-11-0)
EPA-StoffregistersystemKaliumiodid (7681-11-0)
AbsorptionAbsorptionsgrenze bei 273nm in H2O bei 1M


Sicherheitsinformationen


GefahrencodesXn
Risikohinweise26
Sicherheitshinweise22-36/38
WGK Deutschland1
RTECSTT2975000
F10
TSCATSCA gelistet
HS-Code28276000
Daten zu gefährlichen Stoffen7681-11-0(Daten zu gefährlichen Stoffen)
ToxizitätCa. LD i.v. bei Ratten: 285 mg/kg (Hildebrandt)


Werksbesichtigung

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Beladung und Transport

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